Aufbruchstimmung bei Johnson

Großbritanniens neugewählter Premier Johnson feiert seinen Wahlsieg in Nordengland – in früheren Labour-Hochburgen. Er will den Brexit nun konsequent umzusetzen. Der Streit mit Schottland geht weiter.

Boris Johnson bricht heute in den Norden Englands auf, um seinen Wahlsieg als neuer britischer Premier zu feiern. In den ehemaligen Labour-Hochburgen im Norden hatten die Tories große Erfolge erzielt – und das, obwohl hundert Jahre lang keine konservativen Abgeordneten aus diesen Regionen ins britische Unterhaus entsandt worden waren. In seiner Fernsehansprache vom Freitag hatte Johnson es sich nicht nehmen lassen, dies besonders zu betonen.

Er kündigte an, das Land am 31. Januar 2020 aus der EU zu führen – da gebe es „kein Wenn, kein Aber und kein Vielleicht“, versprach er vor jubelnden Anhängern in London.
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Verhandlungsstand ist eine Katastrophe

Trotz Verlängerung sieht es nicht danach aus, als würden sich die Staaten bei der Klimakonferenz heute noch auf eine Abschlusserklärung einigen. Während die EU mehr Engagement fordert, bremsen die USA – Klimaschützer sind entsetzt.

Auf der Weltklimakonferenz in Madrid haben sich die Fronten bei den Abschlussverhandlungen verhärtet. Die EU, Deutschland und weitere Länder seien mit dem vorliegenden Entwurf eines Abschlusstextes nicht einverstanden, hieß es aus Delegationskreisen. Den Text hatte Chile vorgelegt, das den Vorsitz der Konferenz innehat. In dem Text fehle ein klarer Aufruf zu höheren Zusagen beim Klimaschutz im nächsten Jahr, so wie es der internationale Fahrplan vorschreibt.

Große Verschmutzerstaaten wie die USA und Australien verwässerten laut Beobachtern die Texte, die im Konsens verabschiedet werden sollen. Zu den Bremsern gehörten auch Brasilien und Indien, hieß es.
On 1 september 1914, martha, thought to be the last surviving passenger pigeon, died in the cincinnati https://www.cutoutandkeep.net/users/595210 zoo.